Präferenzrecht 2026: Warum Ursprung heute ein Management- Thema ist – nicht nur ein Zollthema

Präferenzrecht 2026: Warum Ursprung heute ein Management- Thema ist – nicht nur ein Zollthema
Viele Unternehmen betrachten Präferenznachweise noch immer als rein operative Aufgabe. Doch die Realität hat sich verändert.
Was wir aktuell in Projekten sehen:
✔ Modernisierte PEM-Ursprungsregeln
✔ Parallelanwendung alter und neuer Regelwerke
✔ Deutlich strengere Prüfungen durch Hauptzollämter
✔ Fokus auf dokumentierte Kontrollsysteme
✔ Haftung bei fehlerhaften Ursprungserklärungen
Gerade im Chemie- und Industriebereich entscheiden heute häufig Wertregeln über den Präferenzstatus.
Preisänderungen, Lieferantenwechsel oder Rezepturanpassungen können dazu führen, dass ein Produkt plötzlich nicht mehr präferenzfähig ist – oft ohne dass es bemerkt wird.
Mit dem Status „Zugelassener Ausführer“ steigt die Eigenverantwortung zusätzlich:
Die Behörde prüft nicht einzelne Sendungen – sie prüft die Organisation.
Unsere Erfahrung bei Lobraco: Präferenzrecht ist kein Formularprozess.
Es ist ein Governance-Thema.
Unternehmen benötigen:
• strukturierte Ursprungsermittlung
• belastbare Präferenzkalkulation
• funktionierendes LE-Management
• dokumentierte 4-Augen-Kontrolle
• Schulungsnachweise
• Exportkontrollprüfung
Nur so wird Präferenz zu einem Wettbewerbsvorteil – nicht zu einem Haftungsrisiko.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Ist Ihre Präferenzorganisation prüfungssicher aufgestellt?
Wir begleiten Unternehmen auf dem Weg von operativer Präferenzabwicklung hin zu einer belastbaren und haftungssicheren Exportstruktur.
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